Die Hochstubaihütte
3175m
Die Hochstubai-Hütte liegt in 3175m Höhe auf
einem Berggipfel. Sie ist von Sölden aus gletscherfrei zu erreichen.
Obwohl wir schon 3 Wochen in Trins gewandert hatten,
reizte uns noch eine größere Tour. Also fuhren wir noch für
eine Woche nach Gries im Ötztal. Von hier aus hat man gute Ausgangsmöglichkeiten
zum Wandern. Nach zwei kleinen Einlauftouren zur Amberger Hütte
und zur Nissl-Alm zeigte sich der Wettergott sehr gnädig und so
konnten wir bei strahlendem Sonnenschein am dritten Tag die Hochstubai-Hütte
angehen. Ich war schon mehrfach auf dieser Hütte, allerdings immer
von der Amberger Hütte aus über den Sulztalferner, Wütenkarsattel
und den Wütenkarferner. Nie aber hatte ich von der Hütte aus
eine Sicht, immer war schlechtes Wetter. Jetzt sollte es gelingen.
Bitte denken Sie daran: Bilder unterliegen dem Urheberrecht!
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Frühstück um 5 Uhr,
alle waren gespannt.
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Zunächst mussten wir von Gries bis nach Sölden
fahren. Ein Hüttentaxi brachte uns dann zur Kleble-Alm auf 1975m.
Der Anstieg verlief zunächst recht gemächlich,
steigerte sich aber bald.
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Erste Durstlöschung auf 2300m.
Herrlicher Blick auf Sölden. Links die Gaislachkogelbahn.
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Weiter geht es immer bergan durch steile
Wiesen. Im Hintergrund der Gaislachkogel (3056m), im Winter ein gut
besuchter Skiberg.
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So langsam wird es ernster...
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Der Laubkarsee auf 2700m ist erreicht.
Leider ist das Wasser recht kalt, sonst hätten wir uns etwas Kühlung
verschaffen können.
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Michael vor dem See.
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Die Hütte kommt endlich in Sicht,
scheint aber noch sehr weit entfernt auf ihrem Berggipfel. Zwischen uns
und der Hütte liegt ein tiefes Kar, das rechts weit umgangen werden
muss.
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Rückblick auf die Wildspitze
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Über plattiges Geröll geht
es aufwärts.
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Na ja, auch ein paar Stufen helfen, Höhe
zu gewinnen.
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Michael steht aufbruchbereit, er möchte weiter.
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Ein kleiner Steig führt an den Hängen
entlang.
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Zwischendurch natürlich immer wieder ein paar unwegsame
Steilstücke. Aber irgendwann muss es ja nach oben gehen...
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Wo geht es denn hier weiter?
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Nicht immer geht es ohne die Hände.
Da sind die Wanderstöcke doch gelegentlich etwas hinderlich.
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Steil geht es nach oben. Da ich auch
filme, muss ich ständig wieder zur Gruppe aufschließen. Meist
steigen die Mitwanderer extra etwas langsamer, damit ich sie wieder einholen
kann. Schließlich wollen sie ja auf den Film drauf!
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Hier ist Trittsicherheit absolute Bedingung.
Die großen Steine liegen leider nicht so fest, wie man es erwarten
könnte. Größte Konzentration ist hier erforderlich.
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Die Markierungen sind sehr gut zu sehen.
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Immer den Markierungen nach geht es diesen
Rücken hinauf.
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Wieder eine kleine Kletterstelle. Es
sind aber immer nur wenige Meter.
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