Urlaub auf Gran Canaria

im Herbst 2005


Günther und ich unternehmen unsere traditionelle Wanderung
Heute geht es zum Roque Nublo, dem Wahrzeichen Gran Canarias und zum Roque Bentaiga

Wieder fahren wir über die GC60 durch den Barranco de Fataga zum Aussichtspunkt El Mirador de Fataga. Da es noch recht früh ist und die Luft noch klar, machen wir noch eine kleine Fotopause.

 

Oberhalb von San Bartolome de Tirajana blicken wir zum höchsten Berg Gran Canarias, dem Pico de las Nieves. Direkt links neben der Felszacke liegt der kleine Parkplatz.

Blick zurück auf die wilde Landschaft oberhalb von Ayacata. Man muss ein wenig aufpassen, dass man an dem Abzweig zum Roque Nublo in Ayacata nicht vorbei fährt!

Da wir recht früh hier waren, bekamen wir noch einen schönen Parkplatz. Nachdem wir unsere Bergschuhe angezogen hatten, ging es los in Richtung Roque Nublo. Ein schöner breiter Weg, den man auch mit Turnschuhen begehen kann, wenn man sich nicht vom Weg herunter bewegen will.

Blick gleich nach dem Start hinunter nach Ayacata.

Je weiter wir vorwärts kommen, desto weiter geht der Blick über Gran Canaria. Überall sieht man kleine Stauseen.

Da hatte es doch tatsächlich in der Nacht davor geregnet, so dass hier noch eine kleine Pfütze übrig geblieben war.

Der betende Mönch schaut durch die kanarischen Kiefern. Nach der Kompass Wanderkarte 237 Gran Canaria könnte es der Roque de San José sein. Auf unserer Auflage 02/2004 fehlten allerdings einige der neu gebauten Autobahnen und Straßen.

Der gute Weg steigt weiter leicht an und führt ein paar Meter durch diesen Kiefernwald.

Auch ein Stück weiter hatte sich noch Wasser vom letzten Regen in einer Steinmulde gesammelt.

An dieser Stelle trennen sich die Wege zum Roque Nublo und der Rundwanderweg um den Berg.
Der Nublo steht beeindruckend in der Landschaft. Aus größerer Entfernung sieht der Felsen doch recht klein aus. Er ist aber etwa 65 Meter hoch.

Von dem erreichten Joch aus geht unser Blick weit hinüber nach Teneriffa, das an diesem Tag fast vollständig zu sehen war. Nur der Teide hatte sein kleines Mützchen auf, welches er auch im Laufe der weiteren Wanderung nicht abnahm!

In der Bildmitte fliegt der Rundflughubschrauber unter uns vorbei. Auf dem Joch wehte ein extrem starker, böiger Wind, man konnte kaum die Kamera ruhig halten.

Um die Bilder von Teneriffa machen zu können, musste ich die Kamera an dem Wegweiser anlegen. Trotzdem brauchte ich mit dem Teleobjektiv mehrere Versuche, um das folgende Bild zu schießen.

Der Teide vom Joch aus gesehen.

Ab dem Joch wird der Weg steiler und ist nicht mehr so bequem.

Das erste Steilstück direkt nach dem Joch liegt hinter uns. Der Weg führt jetzt links herum auf diese Felswand zu, verläuft dann über den gebogenen Rücken und steigt vor den beiden letzten Felstürmen in einer Rinne zum Plateau hoch.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Plateau.

Jetzt sieht der Felsen tatsächlich wie ein Mensch mit Rucksack aus. Bei etwas Fantasie kann man auch einen Engel erkennen. Direkt rechts des Felsfußes ist unser Parkplatz und im Hintergrund der Pico de Las Nieves zu sehen..

Letzter Anstieg zum Plateau. Von hier oben hat man eine fantastische Aussicht.
Diese Aussicht...
Hier ist der Ausstieg zum Plateau.
Na, ist der Roque Nublo vielleicht doch nicht soooo groß???

Günther musste etwas länger probieren, bis die Perspektive stimmte!
Der Roque Nublo mit seinem Begleiter. Ohne Bezugspunkt hat man keine Vorstellung von der Größe.
Ein Erosionsloch in dem Felsen neben dem Roque Nublo. Ich glaube, Günther geht nicht als Guanche durch...
Mit ein wenig Kletterkunst und Mut bekommt man solche Aufnahmen vor die Linse...
Blick über das Tal nach Casas del Lomo.
Noch einmal, bei anderem Licht, der Engel...
Diese Felsen scheinen nicht sehr hoch zu sein...


Wer findet mich???
Günther stieg zum Roque de San José hinüber. Erst so kann man die eigentliche Größe des Felsens erkennen.
Bei diesem Licht kann man nun wunderschön den betenden Mönch erkennen.
Unser nächstes Tagesziel war der Roque de Bentaiga.
Die hellen Streifen sind die Zufahrtsstraße. Diese mit vielen Serpentinen ohne Leitplanken zum Parkplatz führende Straße war breiter, als die GC60, auf der wir bis zum Abzweig Roque Bentaiga fuhren.
Blick vom Parkplatz mit einem Ausstellungsgebäude zum Roque de Bentaiga. Der Weg führt durch die Felswand vorne rechts. Den eigentlichen Felsen kann man nicht betreten.
Der Zugang zum Roque de Bentaiga.
Auf dem Weg nach oben...

Zunächst handelt es isch immer noch um einen Weg. Nach einiger Zeit wandelt sich dieser Weg allerdings zu einem schmalen Steig. Hier sollte man die Bergschuhe benutzen.
Wir sind vor dem Felsen angelangt. Die Mauer, die quer in der Bildmitte verläuft, diente zur Abwehr eventueller Angreifer. Sie hat ihren Zweck immer erfüllt! Ich - in der Bildmitte links - konnte die Mauer auf einer aufgesetzten Treppe überklettern.
In diesen Berg haben sich die Guanchen bei Angriffen in ihre Höhlen zurück gezogen. Diese hatten Querverbindungen von einer Bergseite zur anderen.
Da ist es noch ein Weg, allerdings sollte man nicht ausrutschen...
Wenn man über die Mauer hinweg geklettert ist, wird das Gelände dann etwas aufregender. Nicht schwindelfreie Menschen und Menschen mit Höhenangst sollten hier sehr vorsichtig sein.
Eine Höhle, die tief in den Fels gegraben wurde...
Nach langem Suchen fanden wir endlich die in den Reiseführern beschriebene Höhle mit dem Durchgang. Allerdings sollte man beim Durchgehen nicht stolpern....

Der Wiederaufstieg ist sehr mühsam. Das Wohnzimmer hatte leider kein Geländer an der Steilflanke...
Auf einem sehr schmalen Steig kommt man zu diesen Höhlen hinunter.
Klettert man diese Treppe hoch, so kommt man zu der Opferstätte. Wir haben sie leider nicht fotografieren könne, da sie vom letzten Regen noch mit Wasser gefüllt war!
Noch ein Durchgang...
Je mehr man sich in diesem steilen Gelände umsieht, desto mehtr Höhlen findet man.
Günther steht schon wieder auf einem "Weg", im Hintergrund ist der Roque Nublo zu erkennen.
Auf der Rückfahrt warnt dieses Schild an der steilsten Stelle der GC60 vor Kühen...

Wir haben nie eine Kuh gesehen. An dieser Stelle hätten es höchstens Gämsen sein können!
Vor dem Abstieg noch eben schnell angehalten und ein Bild von Maspalomas gemacht.
Berge wie in Nevada. Man muss diese Landschaft unbedingt zu verschiedenen Tageszeiten mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen betrachten.
Im Hotel zurück leuchtete der Mond über unserer Bucht.
Davor waren wir allerdings noch eine Runde schwimmen!