Urlaub auf Gran Canaria

im Herbst 2005


Fahrt zur Caldera de Bandama und zurück über Telde

Über die GC1 fahren wir in Richtung Norden. Wir wechseln auf die GC3 und kurz darauf auf die GC4 in Richtung Tafira. Der ausgeschilderte Zufahrtsweg ist zum Teil so eng, dass die Sträucher links und rechts an den Türen kratzen... Danach wird die Straße wieder besser und wir fahren über die GC 802 auf den Pico de Bandame, mit dem Mirador de Bandama. Die Straße führt einfach immer um den Berg herum, bis man ganz oben den großen Parkplatz erreicht. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht. Hier geht der Blick über die Zufahrtstraße bis nach Las Palmas.

 

Dieses Schild zeigt uns das Ende der Bergfahrt an.

Mit dem Teleobjektiv kann man Las Palmas schon etwas näher holen...
Rechts unten kann man schon Straßen für die weitere Bebauung sehen.
Wenn die Gran Canarios so weiter bauen, wird von der Natur in 10 Jahren nichts mehr übrig bleiben!

Alle schauen wir nach Las Palmas, während uns Günther fotografiert.

Endlich nun der Blick in die Caldera de Bandama, einem 1000m breiten und 200m tiefen Einsturzkrater. Am Boden des Kraters betreibt jemand noch ein wenig Landwirtschaft.
Den Weg über den Kraterrand und in den Krater hinunter wollten wir uns, auch im Hinblick auf die hohen Temperaturen, nicht antun.
Auf der anderen Talseite ist die Straße nach Telde zu sehen.

Nach soviel Landschaft ist ein wenig Ausruhen angesagt...

Man kann sich an der Fernsicht nicht satt sehen.

Die kleinen Felder im Kraterinnern. Die Dächer der Gebäude sind allerdings eingefallen.

Wir fahren weiter in Richtung Telde. Wir blicken hier von der gegenüber liegenden Talseite auf den Kraterrand der Caldera de Bandama.

In Telde parken wir gleich am Anfang, so brauchen wir keine Parkgebühren zu entrichten. Allerdings muss man sich dann zunächst einmal anhand einer Karte (die man hoffentlich dabei hat) orientieren.

Beim Schlendern durch die Gassen fand ich dieses originelle Windspiel aus lauter Schutzhelmen.

Endlich haben wir die Altstadt von Telde gefunden...

Auf dem Platz vor der Basilika stehen diese großen Eukalyptusbäume.

Die Basilica de San Juan Bautista. Sie war leider um diese Zeit geschlossen, so dass wir uns mit der Außenansicht begnügen mussten.

Schön restaurierte Häuser findet man in der Altstadt.

Ist dieser alte Fiat nicht niedlich???

Der linke Außenspiegel war allerdings so eingestellt, dass der Fahrer das linke Hinterrad beobachten konnte.

Da wir bei der Hitze zwischen den Häuserwänden Durst bekamen, suchten wir uns eine kleine Kneipe in einer Seitenstraße. Setzte man sich hier auf die Holzstühle, war das Wasser billiger, als wenn man sich um die Ecke an zwei schönere Tische setzte...
Kurze Zeit später war die Kneipe brechend voll, da Handwerker hier ihre Pause machten.

Diese wunderschönen Palmen mit kugelförmigem Kopf haben mich total begeistert.

Ist es nicht herrlich?
Diesen kleinen Kaktus wollten wir für unsere Fensterbank mitnehmen, aber der Besitzer wollte ihn nicht hergeben.
Mit dem ganzen Einsatz des Polfilters lassen sich die Kontraste zwischen den weißen Wänden dieser Kapelle und dem blauen Himmel extrem verstärken....
Der Platz neben der Kapelle. Man muss alles ausnutzen, um ein gutes Bild zu machen...

Es reichte nicht aus, so dass ich etwas weiter ein Gerüst erklimmen musste!
Derweil warteten unsere Frauen im Schatten.
Von dem nicht so wirklich standfesten Gerüst aus konnte ich dann dieses Bild schießen:

Ich bin der Meinung, das Klettern hat sich gelohnt!
Auf dem Rückweg zum Auto entdeckten wir dann noch diesen Brunnen mit einem Guanchen.
Hier kann man mal sehen, wie anderswo Autobahnen gebaut werden...

Die GC10 in Richtung Küste.