Urlaub auf
Gran Canaria
im Herbst 2005
|
Fahrt durch den Barranco de Fataga zum
Freilichtmuseum Mundo Aborigen, über Fataga und San Bartolome de
Tirajana zum höchsten Berg Gran Canarias, dem Pico de las Nieves.
|
|
|
Von Playa del Ingles
aus führt die gut ausgebaute GC60 in Richtung Norden. An dieser Stelle
kann man, wenn man über die Leitplanken in das mit Bauschutt verzierte
Gelände geht, im Tal einen riesigen Steinbruch sehen. Große,
deutlich von hier oben hörbare Maschinen brechen hier Steine aus
den Bergen. |
Immer wieder eröffnen sich solche
grandiosen Ausblicke. Kakteen sind nahezu die einzigen Gewächse,
die man hier finden kann.
Die Straße führt oben von rechts nach links an dem Berg vorbei.
|
 |
 |
Nach kurzer Fahr erreicht man das Freilichtmuseum
Mundo Aborigen. Der Eintrittspreis wird einem auf Nachfrage erst angegeben.
Mit 10 Euro für die erste Person, weitere Personen jeweils 5 Euro
war uns dieses Museum zu teuer. Wir liefen dann etwa 300m auf der Straße
zurück und konnten dann trotzdem ein paar Bilder machen.
|
Ein Guanche bei der Arbeit.
|
|
 |
In solchen flachen Rundhäusern
lebten die Ureinwohner.
|
Am südlichsten Punkt des Freigeländes
angekommen, bot sich uns dieser Blick...
|

|
|
|
Ein klein wenig von der
Straße weg und man fühlt sich wie in Nevada!
|
Dann hatte ich ein Riesenglück,
dass ich doch noch 3 Guanchen vor die Linse bekam. Die sahen allerdings
nicht ganz so alt aus...
Sie blickten neugierig über die Mauer.
|

|
|
|
Mit einem 300er Teleobjektiv kommt selbst
der weit entfernte Hausbesitzer deutlich näher. Klar, dass man
solch ein Bild nicht freihändig machen kann. Meine lustige Haltung
beim Auflegen der Kamera auf die niedrige Mauer hat Günther natürlich
festgehalten!
|
Ein paar hundert Meter weiter erwartet
uns ein grandioser Aussichtspunkt, El Mirador de Fataga. Hier muss man
einfach anhalten und die Landschaft genießen.
Gabi ist von dem freien Tiefblick nicht ganz so begeistert...
|
 |
 |
Der weitere Straßenverlauf. Ab
hier wird die Straße wesentlich schmaler, da sie ja durch die
Steilhänge geführt wird. Busse brauchen hier in den Kurven
die ganze Straßenbreite. Wenn ein Bus hupt, sollte man sofort
vor der Kurve anhalten.
|
|
|

|
 |
Zu unserer großen Freude flogen
hier viele Falken herum. Einer davon setzte sich geduldig auf einen
Busch und wartete, bis ich ihn mit dem Teleobjektiv abgelichtet hatte.
|
Die Straße wird etwas abenteuerlicher.
Für unsere Damen auf den Rücksitzen war das bestimmt kein
Vergnügen.
Links unten sieht man einen kleinen Busstau...
|
|
|
|
Anhalten war hier nicht so gut möglich,
da zu dieser zeit doch ein reger Verkehr herrschte. Aus diesem Grund
musste ich aus dem fahrenden Auto fotografieren.
|
Das Dorf Fataga ist erreicht. Wir machen
eine kleine Wanderung durch die schmalen Gassen und freuen uns über
die schön restaurierten Häuser.
|

|
| 
|
Auch
heute noch wird das Wasser für die Bewässerung der Gärten
und Anlagen über solche Rinnen geleitet. |
Nicht alle Gassen von Fataga sind schon
restauriert. Viele dieser Gässchen enden einfach an einer Haustür.
|
 |
 |
Zurück
im Geschäftszentrum des Dorfes. In diesem Souvenierladen bekommt
man auch echte einheimische Kunstwerke! Ein Stückchen weiter ist
der Dorfmittelpunkt mit der Kirche. Hier knickt die Straße nach
rechts und gleich darauf wieder nach links ab. |
Eine kurze
Rast an der Molina del Agua, einem Freizeitzentrum mit Tierpark, Spielmöglichkeiten,
Restaurant und Schwimmbad. Als wir ankamen, standen bereits viele Geländwagen
einer Jeep-Safari herum, das Gelände wurde kurz darauf noch voller,
als 2 Busse eine große Menge Touristen ausschütteten. Wir haben
es vorgezogen, den Ort schnellstens zu verlassen. Ich habe wenigsten noch
die schönen Palmen fotografiert. |
 |
 |
Kurz vor
San Bartolome de Tirajana kann man nach links zu einem Mirador abzweigen.
Das sollte man auch tun. Man hat von hier oben (nicht nur) diesen herrlichen
Blick auf San Bartolome. Die Straße wieder hinunter ist allerdings
sehr steil. |
Blühende
Agaven am Rande der Straße. Man hat das Gefühl, dass nahezu
alle Agaven hier gleichzeitig angepflanzt wurden. Überall blühten
sie. Nach der Blüte stirbt die Pflanze ab!
Dieses Motiv hat Günther von selbst gesehen und hat gleich angehalten. |
 |
 |
Blick
vom Cruz Grande in die Berge. |
Das Wahrzeichen
Gran Canarias, der Roque Nublo. |
 |
 |
Natürlich
haben wir an dieser Stelle angehalten. Wenn man früher kommt, hat
man noch die Möglichkeit auf dem kleinen Parkplatz zu halten. Ansonsten
muss man auf der abschüssigen Straße stehen bleiben. |
An dieser
Stelle hört die Landschaft einfach auf. 1100m tiefer liegt San Bartolome
de Tirajana. Wir stehen auf dem höchsten Berg Gran Canarias, dem
Pico de las Nieves. Hier oben ist ein kleiner Parkplatz mit einem Kiosk.
Leider zogen an diesem Tag recht dichte Nebelschwaden gegen den Berg,
so dass wir nur gelegentlich einen Teil der Landschaft sehen konnten. |
 |
 |
Ohne den
Kioskbetreiber, ein Unikum, hätten wir ihn nicht registriert: Wir
schauen vom höchsten Punkt Gran Canarias über den Roque Nublo
zum höchsten Punkt Spaniens, dem Teide auf Teneriffa. |
Erwischt...
Der Blick in die Tiefe nach San Bartolome.
|
 |
 |
Er war
einfach nur gut... |
Fährt
man mit dem Auto wieder ein Stück zurück, vorbei an vielen Kastanienbäumen
und biegt dann zu den Sendeantennen auf dem Roque Redonda ab, so hat man
eine weitere fantastische Aussicht... |
 |
 |
Auf dem
Rückweg sind wir natürlich nicht die extrem steile Straße
zu dem Mirador hoch gefahren, sonder haben noch schnell die Kirche in
San Bartolome de Tirajana besichtigt. |
Auch hier
findet man schön restaurierte Häuser. |
 |
 |
Der Supermarkt
des Dorfes...
Direkt gegenüber haben wir auf einem
Parkstreifen geparkt. |
Zurück
geht es wieder über die GC60.
Diese Mauern sind kleine Staumauern. |
 |
 |
Die Straße,
die wieder zum Mirador de Fataga hoch führt... |
Noch einmal
kurz angehalten und ein Foto von Maspalomas geschossen. Dann geht es nach
Hause und dann schnellstens an den Strand. |
 |
| |
|