Urlaub auf Gran Canaria

im Herbst 2005


Fahrt über Agüimes durch den Barranco de Guyadeque zu den Cuevas Bermejas und zum Höhlen-Restaurant Taragor.

Man muss es gleich vorausschicken:
Diese Fahrt ist einfach ein Muss!!!
Nach dem Frühstüch fuhren wir entlang der Schnellstraße bis zur Autobahnauffahrt Tarajalillo. An der Ausfahrt Arinaga/Agüimes versuchten wir einen Ausgang in Richtung Agüimes zu erwischen, was uns aber mangels entsprechender Beschriftung misslang. Trotzdem erreichten wir wenig später das Städtchen Agüimes. Die Altstadt des ehemaligen Bischofsitzes ist schön renoviert.

 

So lasse ich mir einen Kamelritt gefallen...

Allerdings, die Sonne hatte das Metallkamel ganz schön aufgeheizt. Lange saß ich also nicht da drauf!

Die neoklassizistische ehemalige Kathedrale San Sebastian.

Weiter geht die Fahrt hinunter in den Barranco de Guayadeque. Die Straße ist nicht so breit, trotzdem fahren die Touristenbusse hier entlang. Da der Barranco keinen befahrbaren Ausgang hat, müssen alle wieder zurück. Die Landschaft hier ist ausergewöhnlich. Man sollte sich Zeit lassen, um die Gegend zu betrachten!

Beim Beobachten der Umgebung fanden wir "Kurt" mir den roten Augen...

Immer weiter in den Barranco hinein schlängelt sich die Straße. Die Landschaft ist sehenswert!

Die Anblicke werden immer besser...

Die Landschaft erinnert - nicht nur hier - ein wenig an die Wüste von Nevada. Einige Western wurden auch auf Gran Canaria gedreht! Dieses Bild ist fast mir dem aus dem Falk-Reiseführer Gran Canaria identisch. Nur ist da der Himmel blauer...

Für dieses Motiv musste Günther den Wagen 50 Meter zurück setzen! Aber da kennen wir kein Pardon! Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team. Unsere Frauen konnten unsere Ideen manchmal nicht so ganz nachvollziehen...

Im Dorf Cuevas Bermejas ( Die scharlachroten Höhlen) wurden mehrere Höhlen in den Felsen geschlagen. Mehrere davon werden auch heute noch bewohnt und sind deshalb ein beliebtes Ausflugsziel. Das kam uns zugute, weil wir mit einer Reisegesellschaft in eine solche Höhle besichtigen konnten. Natürlich haben wir den Bewohnern einen kleinen Obulus dafür gegeben. Die hatten sehr wohl die Leute durchgezählt...

Blick in eine Wohnhöhle. Links hinter Ingrid geht noch eine Tür weiter hinein in den Berg.

Die Einrichtung sieht recht altertümlich aus...

Wendet man allerdings den Blick zurück in Richtung Ausgang, so trifft man gleich auf die moderne Technik.

Diese Kapelle wurde einfach in den Fels gehauen!

Das Innere der kleinen Kapelle.

Überall führen treppen zu weiteren bewohnten Höhlen. In einer kleinen Höhle grunzte uns fröhlich ein Schwein an...

Und weiter fürt uns die gut ausgebaute Straße in den Barranco hinein.

Immer wieder bieten sich hier schöne Fotomotive!

Zwischen Eukalytusbäumen führt die Straße vorbei an Terrassen, auf denen Mandelbäume stehen, zum berühmten Höhlenrestaurant Taragor. Dazu führt die Straße steil hinauf, denn das Restaurant liegt hoch über dem Talboden. Tröstlich ist nur, dass hier keine Busse fahren können, die Straße ist viel zu steil und zu eng.

Eine schöne Terrasse, von Weinreben beschattet.
Jetzt war es noch ruhig und leer, aber kurze Zeit später stand der große Parkplatz voller Autos. Das Essen hier ist sehr gut!
Das Taragor nennt sich nicht umsonst "Höhlenrestaurant"...
Nur die Hocker sind aus Holz, alle anderen Einrichtungsgegenstände sind aus Stein. Die lauschigen Nischen sind wahrscheinlich aus dem Fels heraus gehauen.
Das Taragor liegt hoch über dem Talboden. Wir blicken von einem Aussichtspunkt ca. 300m hinter dem Taragor (Fahrweg) zurück auf die Zufahrtstraße.
Magmawand aus der Ferne...

Selbstverständlich musste ich diese natürliche Lavamauer fotografieren.

Anschließend fuhren wir wieder zurück um noch ein wenig Sonne und Meer zu genießen...