Der Grieser Gletschermarsch 2000
Der Grieser Gletschermarsch ist ein alljährlich
statt findendes Ereignis. Die Läufer starten in Gries (1600m).
Über die Winnebachseehütte (2361m) und den Bachfallferner
steigt man bis zur Gaislehnscharte (3052m) als dem höchsten Punkt
auf. Danach geht es durch das Schrankar hinab bis zur hinteren Sulztalalm
(2100m), ein kurzer Aufstieg zur Amberger Hütte (2136m) und schließlich
führt der Weg zurück nach Gries.
In den Sommerferien 2000 sollten mein Sohn Michael,
sein Freund Markus und ich bei den Markierungsarbeiten für den
Grieser Gletschermarsch dabei sein. Herbert Schöpf, unser Hauswirt
und Pächter der Amberger Hütte wollte uns einmal mehr etwas
Gutes tun. Die ganzen Tage zuvor war das Wetter so unbeständig,
dass an diese Tour nicht zu denken war. Am Abend zuvor fand noch eine
Besprechung statt, wobei der Nachhauseweg extrem feucht wurde. Es regnete
in Strömen. Also wurde die Entscheidung auf den nächsten Morgen
4:30 Uhr verschoben! Beim Blick aus dem Fenster strahlte uns ein klarer
blauer Himmel entgegen. Die Tour konnte starten.
Da nur das unwegsame Gelände markiert werden musste,
starteten wir die Tour von der hinteren Sulztalalm aus in umgekehrter
Richtung. Den Aufstieg zum Startpunkt wurden wir mit einem Geländefahrzeug
gefahren.
Die Bilder wurden nahezu alle aus einem Digitalvideo
- aufgenommen mit einer Sony PC-100 - als Standbild auf einen Memory-Stick
kopiert. Sie haben dann eine Größe von 640x480 Punkten und
eine Auflösung von 72 dpi. Nachbearbeitet wurden sie mit ACDSee
und heruntergerechnet (370x278 Punkte) mit Fireworks. Wird direkt auf
den Memory-Stick photographiert, sind wesentlich höhere Auflösungen
und Bildformate möglich.
Für den privaten Gebrauch dürfen die Bilder
herunter geladen werden. Jegliche andere Verwendung ist ohne meine ausdrückliche
Erlaubnis nicht gestattet. Bitte denken Sie daran: Bilder unterliegen
dem Urheberrecht!
Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!
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Beim Grieser Gletschermarsch wird ein Massiv, bestehend
aus den Winnebachspitzen (2827m und 2987m), der Putzenkarschneide (3129m),
der Kühlehnkarschneide (3195m) und dem Großen Gaislehnkogel
(3216m) komplett umrundet.
Auf dem Bild ist die Winnebachspitze (2987m) über
Gries (1600m) zu sehen.
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Um 6 Uhr sind wir mit dem Toyota an der
hinteren Sulztalalm auf ca. 2100m angekommen.
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Herbert verteilt die Lasten gerecht.
Markus bekommt das Seil.
Manuela wird den Toyota weg fahren.
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Markus bekommt natürlich auch noch
ein paar Fähnchen.
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Michael, Markus und Paul Desmet aus Belgien
starten voller Elan.
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Es geht sofort steil nach oben. Keine
Zeit zum Einlaufen.
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Endlich wird der Weg serpentinenartig
geführt.
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Die Sonne scheint auf den Sulztalferner.
Wir sind jetzt etwa 2400m hoch.
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Kleine aber verdiente Rast auf 2500m
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Paul fragt Herbert, was er denn von einem
leckeren Bergschafbraten hält.
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Nach ca. 15 Minuten Rast geht die Tour
weiter.
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Weiter geht es durch große Geröllhalden
ins Schrankar.
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Ein kleiner Steig führt an den Hängen
des Gaislehnkogels entlang.
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Zwischendurch natürlich immer wieder ein paar unwegsame
Steilstücke. Aber irgendwann muss es ja nach oben gehen...
Paul steigt stetig weiter.
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Das Längentaljoch (2988m) sieht
so greifbar aus. Aber wir müssen uns nach links wenden und einen
kleinen Rücken (in der Bildmitte am linken Rand erkennt man den Anfang)
empor steigen (2696m).
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Wir nähern uns dem Rücken.
Genau aus der Bildmitte heraus zieht er nach links hoch.
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Steil geht es auf dem Rücken nach
oben. Da ich filme, muss ich ständig wieder zur Gruppe aufschließen.
Meist steigen die Mitwanderer extra etwas langsamer, damit ich sie wieder
einholen kann. Schließlich wollen sie ja auf den Film drauf!
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So sieht es aus, wenn die Markierungen
gesetzt werden. Da muss natürlich auch ein Steinmännchen herhalten.
Mit den vielen wehenden Fähnchen fühlt man sich wie in Tibet.
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Von oben bieten sich uns immer wieder
herrliche Ausblicke in die Natur. Durch dieses Kar sind wir aufgestiegen.
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Endlich kommt die Gaislehnscharte in Sicht.
Da ich den Weg schon einmal gegangen bin, kann mich der Anblick nicht
mehr erschrecken. Von unten sehen solche Scharten immer fürchterlich
aus. Es gibt aber tatsächlich einen kleinen Steig, der von links
kommend zur Scharte führt. Er ist aber nicht überall vorhanden!
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Durch die Teleaufnahme sieht dieses Gelände nicht
begehbar aus. Alles scheint senkrecht abzufallen. Und doch: Es geht!
In der Vergrößerung besser zu sehen:
Ein Bergwanderer steht links neben der Scharte vor der
hellen Felswand!
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