Urlaub auf Lanzarote

im Herbst 2006


Die Biosphärentour
Montana de las Lapas o del Cuervo
Früh am Morgen geht es los. Wir fahren mit dem Bus zunächst zum Montana de las Lapas o del Cuervo, dem Vulkan, der so viele Postkarten ziert. Zunächst ist es noch sehr kalt und es regnet ein wenig.

Über einen guten Weg laufen wir in der Gruppe in Richtung Vulkan. In der kargen Landschaft wachsen nur wenige Pflanzen.

Montana de las Lapas o del Cuervo
Montana de las Lapas o del Cuervo

Die Gruppe sammelt sich vor dem Vulkan, Günther und ich hinken natürlich hinterher, weil wir auch Fotos ohne Touristen machen wollen.

Der "Eingang" des Vulkanes. Eine große Eruption oder Explosion hat einen Teil des Kraters einfach mehrere hundert Meter weg geschoben.

Montana de las Lapas o del Cuervo

Montana de las Lapas o del Cuervo

Und nach einer guten Einführung betreten wir den Krater dieses aktiven Vulkanes.

Diese Flechten sollen nicht durch Menschenhand zerstört werden. Sie benötigen hunderte von Jahren, um hier zu wachsen.

Montana de las Lapas o del Cuervo
Montana de las Lapas o del Cuervo

Das Kraterinnere öffnet sich vor uns.

Unsere Reiseleiterin sammelte die Gruppe auf der anderen Seite, so dass ich hier ein ungestörtes Bild des Kratergrundes machen konnte. Früher wurden hier Konzerte aufgeführt. Das hat man aber inzwischen aus Umweltgründen glücklicherweise eingestellt. Die Abfallberge waren doch zu groß.

Montana de las Lapas o del Cuervo
Montana de las Lapas o del Cuervo

Eine Lavakugel.

Auch hier beginnen die Flechten ganz langsam, den Stein zu zersetzen.

Montana de las Lapas o del Cuervo

Montana de las Lapas o del Cuervo

Die andere Seite des Kraters.

Wieder außerhalb des Kraters fällt unser Blick immer wieder auf diesen Vulkan in den Feuerbergen.
Timanfaya
Lavafeld

Der Blick geht fast in Richtung der Straße.

Nach einer kurzen Busfahrt (die Wanderung auf der viel befahrenen Straße wäre viel zu gefährlich) machen wir uns auf den Weg zur Caldera Colorada. Im Blick zurück sehen wir noch einmal den Montana de las Lapas o del Cuervo. Rechts sieht man den Eingang zum Kraterinneren.
Montana de las Lapas o del Cuervo
Vulkan

Die steile Flanke eines Vulkanes.

Deutlich ist jetzt die Eingangsöffnung des Montana de las Lapas o del Cuervo zu sehen.
Montana de las Lapas o del Cuervo
Montana Colorada

Von dieser Seite sieht die Caldera Colorada nicht ganz so rot aus. Trotzdem ist der Aschekegel beeindruckend.

Die Caldera Colorada, so muss sie aussehen.
Montana Colorada
Montana Colorada

Die einzige große Lavabombe, eher eine gerollte Kugel, vor der Caldera Colorada.

Weiter geht die Fahrt zu den Stränden von Famara. Heute ist die Sicht auf die Insel La Graciosa wesentlich besser.
Famara
Famara
Teleaufnahme von La Graciosa.
Den Strand durften wir nicht betreten, damit der Bus nicht mit Sand gefüllt wurde. Nach kurzer Zeit fuhren wir weiter nach Teguise, wo wir das Castillo de Santa Barbara auf dem Vulkan Guanapay besichtigen konnten. Der Eintrit war im Preis inbegriffen.
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Herrliche Aussicht vom Castillo...
Ich habe einfach einmal rundum fotografiert.
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Schwarze Lavakörnchen bedecken die frischen Felder.
Beeindruckend der Blick nach La Graciosa.
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Teguise in Richtung Caldera Blanca.
Teguise vom Castillo de Santa Barbara aus.
Teguise vom Castillo de Santa Barbara aus
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Man konnte von oben die Maschinen hören, die auf den Feldern die Lavabrösel verteilten.
Das Teleobjektiv bringt die Küste näher.
Castillo de Santa Barbara auf dem Guanapay
Teguise
Unter diesem Häuschen liegt eine Zisterne, in der das Regenwasser gesammelt wird.
Die Kirche San Miguel von der anderen Seite. Wir gehen zum Essen, was allerdings nicht im Preis inbegriffen war. Trotzdem war es preisgünstig und sehr lecker. Getränke wie Wasser (ohne Kohlensäure) und Weißwein aus Lanzarote waren im Preis eingeschlossen.
Teguise
Teguise
Zu dieser Zeit hatte San Miguel geöffnet. so dass man einen kurzen Blick hinein werfen konnte.
Diese Schublade in unserem Restaurant hat mich begeistert.
Schublade
Kirche
Weißes Kirchendach vor tiefblauem Himmel.
Knapp 4 Kilometer vor Haria ist auf der rechten Seite der Straße ein Parkstreifen, links zweigt eine schmale Fahrstraße zur Eremita de las Nieves ab. Hier weist dieses unscheinbare Schild auf einen wunderschönen Mirador, den Mirador Riscos de Famara hin. Es sind nur ca. 20 Minuten bis zum Mirador, die sich aber auf jeden Fall lohnen.
Mirador Riscos de Famara
Arrieta
Vom Parkstreifen aus blickt man hinunter auf Arrieta.
Trockene Pflanzen, vermutlich eine Distelart, säumen den Weg.
Haria
Wir blicken hinab in das Tal der 1000 Palmen, nach Haria.
Wir nähern uns einer Besonderheit auf Lanzarote: einem kleinen Wäldchen.
Mirador Riscos de Famara
Mirador Riscos de Famara
Das war alles, was der Frühjahrsorkan von dem Wäldchen übrig gelassen hatte. Die schwarzen Lavakörnchen waren alle von den Feldern geblasen worden.
Der erste Ausblick lässt die Herzen höher schlagen. La Graciosa hinter der Steilküste.
Mirador Riscos de Famara
Mirador Riscos de Famara
Und dann ist er zu sehen, der Strand von Famara. Tief unter uns brechen die Wellen am Strand.
Die Steilküste.
Mirador Riscos de Famara
Mirador Riscos de Famara
Mit dem Weitwinkel und dem Polfilter ergibt sich ein wunderschönes Bild.
Günther erwischte mich beim Suchen nach Motiven.
Mirador Riscos de Famara
Mirador Riscos de Famara
Der Küstenweg, der bis unterhalb des Mirador del Rio verläuft.
Herrlich dieser Ausblick auf La Graciosa.
La Graciosa
Haria
Wir fahren weiter über diese Serpentinen nach Haria. und von da aus zum Jardin de Cactus.
Der Jardin de Cactus wurde von Manrique in einem ehemaligen Steinbruch angelegt, um den "Schandfleck" zu beseitigen.
Jardin de Cactus
Jardin de Cactus
Man kann hier eine Vielzahl von Kakteen bewundern. Die Windmühle, eine alte Gofiomühle kann man besichtigen.
Kunstwerke aus Lava. Die kleinen Stacheln rechts sehen doch sehr einladend aus.
Jardin de Cactus
Jardin de Cactus
Diese Kakteen waren meine Favoriten. Sie sahen unheimlich lustig aus. Wie Seehunde oder Frettchen mit Stacheln.
Eine Vielzahl von Kakteen gibt es hier zu bestaunen.
Jardin de Cactus
Jardin de Cactus
Eine kleine Sitzgruppe lädt zum längeren Verweilen ein...
Dies ist kein Scherz, diese Kakteen sind tatsächlich so violett!
Jardin de Cactus
Jardin de Cactus
Dieses Fotomotiv darf man sich nicht entgehen lassen.
Der Blick von der Mühle geht weit über das Land.
Jardin de Cactus
Jardin de Cactus
Auf der Suche nach Günther, der sich eine Etage höher begeben hatte.
Seien Sie ehrlich, man käme jetzt nicht unbedingt darauf, dass es sich hierbei um einen Kaktus handeln könnte...
Jardin de Cactus
Jardin de Cactus
Einfach schön...
Vor dem Kaktusgarten steht immer noch der alte Bauer und zeigt für ein kleines Trinkgeld den Touristen die hier gezüchteten Cochinilla-Läuse.
Cochinilla
Cochinilla
Cochinilla-Laus
Die rote Farbe bleibt lange erhalten...
Cochinilla